Dermoidzysten, Ganglien, Blutschwämmchen

Die Entscheidung, ob bestimmte Auffälligkeiten der Haut behandelt werden müssen oder nicht, fällen wir individuell, je nach Symptom und Prognose der  Anomalie. In der Regel führen wir diese kleinen Eingriffe ambulant und unter örtlicher Betäubung durch. Hier einige Beispiele für Therapien bei gutartigen Haut- und Weichteiltumoren:

  • Dermoidzysten: Hinter diesem Namen verbirgt sich ein Keimzelltumor (Teratom), der an Eierstöcken, Hoden, aber auch äußerlich am Steißbein und an den Eingeweiden, dem zentralen Nervensystem vorkommt. In der Regel ist der Tumor gutartig, kann aber in seltenen Fällen auch entarten, weshalb eine Entfernung des Gewebes immer angezeigt ist. Außerdem kann es Schmerzen verursachen. Je nach Lage des Tumors richtet sich auch das operative Vorgehen. Wir beraten Sie individuell und ausführlich zu dem Eingriff.
  • Als Ganglion bezeichnen wir eine Flüssigkeitsansammlung in der Nähe eines Gelenks oder einer Sehnenscheide. Sie ist von außen leicht durch die ballonartige Wölbung an der fraglichen Stelle zu erkennen. Auch hierbei ist ein Eingriff unter Umständen angezeigt, wenn sich das Phänomen nicht von selbst wieder zurückbildet oder wenn Schmerzen auftreten, die durch den Druck der Flüssigkeitsansammlung auf Nerven ausgelöst werden. Wir entfernen das Ganglion durch einen kleinen Einschnitt unter örtlicher Betäubung.
  • Ein Blutschwamm (Hämangiom) ist ein gutartiger Tumor, der in verschiedenen Erscheinungsformen auftreten kann. Das aufgrund seiner Farbe und Oberflächenbeschaffenheit auch Erdbeerfleck genannte Phänomen tritt bei ca. drei Prozent der Neugeborenen auf, meist im Kopf oder Halsbereich auf. Die Erscheinung kann sich von selbst zurückbilden, jedoch auch rasch wachsen, so dass die Entfernung angeraten sein kann.  Hierfür stehen uns verschiedene Therapieformen zur Verfügung: per Laser, Kältetherapie, medikamentöse Behandlung oder chirurgische Entfernung.

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