Phimose (Vorhautverengung)

Von einer Phimose (Vorhautverengung) sprechen wir, wenn sich die Vorhaut des Jungen ab etwa seinem fünften Lebensjahr immer noch nicht zurückziehen lässt. Vorher ist die enge Verbindung zwischen Eichel und Vorhaut eine natürliche Erscheinung und sollte nicht medizinisch behandelt werden.

Eine Phimose, die behandelt werden muss, äußert sich durch erschwertes Wasserlassen, Schwellungen, Schmerzen sowie eine gerötete oder entzündete Eichel.

Wir behandeln die Erkrankung in der Regel mit Cortisonsalben, mit denen sich in den meisten Fällen gute Ergebnisse erzielen lassen. Unter Umständen ist aber ein kleiner operativer Eingriff angezeigt, bei dem wir je nach medizinischer Notwendigkeit die Vorhaut weiten, teilweise oder ganz entfernen.

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